Wer bei Google nach Fußball-Content sucht, bekommt Tausende Artikel angezeigt. imago

Suchmaschinenoptimierung mit „gutem Content“

Neue SEO-Kriterien: Wie sich Google noch beeindrucken lässt

Ohne Suchmaschinenoptimierung lassen sich heutzutage kein Artikel und kein Website dauerhaft oben im Google-Ranking halten. SEO-Agenturen verdienen daher gutes Geld, viele von ihnen kämpfen aber mit lieblos produzierten Texten um Klicks für ihre Auftraggeber. Doch es scheint, als würde sich der Google-Algorithmus nicht mehr lange von schlechten, Keyword getriebenen Inhalten austricksen lassen.

Gibt es eine SEO- und Keyword-Strategie, die meine Website im Google-Ranking ganz nach oben bringt? Was bedeutet SEO-Erfolg eigentlich? Und welche Ranking-Kriterien und Suchmaschinen-Faktoren beeinflussen den Google-Algorithmus, so dass er meine Landing Page – oder einen Artikel auf meiner Homepage – bei den Suchergebnissen bevorzugt und mir jede Menge Traffic auf die Website spült?

Na, haben Sie noch Lust, nach dieser Einleitung weiterzulesen? Ja? Dann habe ich mit meinem Keyword-Stuffing wohl alles richtig gemacht. Oder waren Sie vielleicht doch kurz davor zu bouncen (flüchten), weil ich zu viele SEO-relevante Substantive, also Keywords, in nahezu wahlloser Reihenfolge in meine Tastatur gehämmert habe?

In jedem Fall gilt: Mit diesem Artikel über „gutes SEO“ bewege ich mich in einer Welt von Fachmagazinen zu Search Engine Optimization, gefühlt einer Million SEO-Experten und schweineteuren SEO-Seminaren auf dünnem Eis. Oha, habe ich gerade „dünnes Eis“ geschrieben? Ein Anti-Keyword – ganz schlecht aus SEO-Sicht! Oder?

Sie suchen nach einem verlässlichen Partner, mit dem Sie eine Content-Marketing-Strategie entwickeln und umsetzen wollen? Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

Wer bei Google groß rauskommen möchte, nimmt es mit einer ganzen Armee an SEO-erfahrenen Konkurrenten auf. Bevor man von einem Platz-1-Ranking bei einem lukrativen Keyword – die größte Herausforderung verspricht wohl „SEO-Seminar“ – träumt, sollte man wissen: Die meisten der Top-Suchergebnisse wurden vor mindestens drei Jahren erstellt. Das hat eine Untersuchung des SEO-Tool-Anbieters Ahrefs ergeben.

Eigentlich logisch: Google will optimale Suchergebnisse liefern

Also alles doof? Lieber gleich sein lassen und das Geld in AdWords stecken? Nein. Mal nicht so schnell. Denn neben vielen verschiedenen SEO-Kriterien, beeinflusst vor allem eines das Google-Ranking: die Qualität des Inhalts. Ist ja auch logisch: Google ist ein Dienstleister, der seinen Usern den bestmöglichen Content ausspielen möchte. 

„In Google’s mission to organize the world's information, we want to guide Google users to the highest quality content.“

Wer einen Text also nur unter SEO-Gesichtspunkten erstellt, bekommt zwar von Tools wie der SEO-Ampel Yoast (hier wird automatisch geprüft, ob die jeweilige Seite die wichtigsten SEO-Kriterien erfüllt) grünes Licht, die Wahrscheinlichkeit, dass der User den Daumen senkt, ist aber groß.

Gute Inhalte kommen von guten Journalisten

Mit welchen Kriterien Google seinen Algorithmus füttert, kann jeder ganz einfach in den „Guide Lines“ nachlesen. Das meiste, was in dieser SEO-Anleitung steht, können Sie sich eigentlich auch selbst denken: Gute Inhalte informieren, unterhalten und bewegen die Menschen.

Doch wie entstehen „gute Inhalte“? Durch erfahrene, kreative (Online-)Journalisten, die die wichtigsten SEO-Kriterien verinnerlicht haben. Sie liefern spannende Artikel, die die Leser gleichermaßen informieren und unterhalten – und dabei auch noch die richtigen Keywords enthalten.

Das klappt nicht immer, aber eben manchmal doch. Neben einigen anderen Keywords rankt ispo.com – die von THE DIGITALE betreute Website des Sportbusiness-Netzwerks ISPO – seit Sommer 2017 auch beim Suchbegriff „Bundesliga Sponsoren“ mit seinem Artikel auf Platz 1. Das ist insofern interessant, als dass die Konkurrenz bei allen Fußballthemen gewaltig ist.

Position 1,0 für alle relevanten Keyword-Kombinationen rund um die Sponsoren der Bundesliga. The Digitale

Die Mischung macht’s: Spannende Elemente werten Artikel auf

Weshalb darf der Artikel „Bundesliga-Sponsoren: Das sind die 18 Trikotsponsoren der Clubs“ hier als Beispiel für „gutes SEO“ fungieren? Weil er den Usern, die nach den Hauptsponsoren der Bundesliga-Vereine suchen, tatsächlich den (momentan) maximalen Nutzen bringt.

  • Im Artikel wird auf viele Klubs Bezug genommen, der Text wird regelmäßig aktualisiert.
  • Er beinhaltet eine Tabelle mit allen Sponsoring-Deals, mit den Einnahmen und Laufzeiten der Deals.
  • Eine Bildergalerie zeigt alle Trikots.
  • Die Einbindung von Facebook-Posts lockert den Text auf und schafft aktuellen Bezug.

In dieser Form ist dieser Artikel im deutschsprachigen Internet einzigartig – und wird daher von Google mit dem Spitzenplatz belohnt. Übrigens auch nicht von Anfang an: Mehrere Monate lang war er auf der ersten Seite der Suchergebnissen nicht zu sehen, dann rangierte er lange hinter „bundesliga.de“ auf Platz zwei – bis er auch die offizielle Homepage der Bundesliga überholte.

Fazit zu SEO-Erfolg mit „guten“ Inhalten:

Natürlich sind eine durchdachte Website-Architektur und funktionierende Technik enorm wichtig, um im Google-Ranking überhaupt eine Rolle zu spielen. Eine SEO-Analyse ist vor einem (Re-)Launch unabdingbar. Aber lassen Sie sich bitte nicht von Fachbegriffen sogenannter SEO-Experten erschrecken. Google ist kein unberechenbares Monster, sondern lässt sich mit der richtigen Content-Planung und gutem Journalismus durchaus nutzen.

Das Ziel sollte immer sein: Schaffen Sie Inhalte für Menschen, nicht für (Such-)Maschinen!

Namhafte Unternehmen setzen bereits auf die Content-Marketing-Expertise von THE DIGITALE – wir freuen uns, auch für Sie zu arbeiten!

Reichweite