Sogenannte "Foodies" sind mit die beliebtesten Bilder auf Instagram und Pinterest iStock/villagemoon

2. Teil unserer Serie zu Content-Plattformen

Plattformen für Ihre Content-Marketing-Strategie: Facebook, LinkedIn, Xing und Instagram

Als Unternehmen auf sozialen Plattformen zu agieren, kann sehr viel Sinn ergeben. Gleichzeitig kann man auch sehr viel Geld unnötig verbrennen. In unserer dreiteiligen Serie beschäftigen wir uns deshalb mit den unterschiedlichen Social-Media-Plattformen und ihrem Sinn für das Content Marketing und die Content-Strategie von Unternehmen.

Der zweite Teil dreht es sich um Facebook, LinkedIn, Xing und Instagram und ihrem sinnvollen Einsatz Markenführung, Positionierung, Kundenbindung, Branding und Kundenakquisition. Lesen Sie auch den ersten Teil über das Blog als zentralen Content Hub und den dritten Teil über YouTube, Snapchat, Pinterest und Twitter.

 

Facebook: Der Social-Media-Kanal für die breite Masse

Glauben Sie bitte keinen Gerüchten und angeblichen Expertenmeinungen, die den Social-Media-Riesen schon wieder auf dem absteigenden Ast sehen: Mit rund 28 Millionen Mitgliedern allein in Deutschland ist Facebook für viele Menschen inzwischen so etwas wie das neue Internet geworden. Viele Nutzer befinden sich den ganzen Tag auf Facebook – und wenn sie im Netz surfen, dann mit dem Facebook-Browser in der Facebook App.

Natürlich gibt es immer auch Gründe, nicht auf Facebook zu sein – etwa, weil ein anderer Kanal wichtiger für die eigene Kundenzielgruppe ist und die Ressourcen beschränkt sind. Doch hier erreichen Sie alle Alters- und Gesellschaftsgruppen und können durch gezieltes Mikrotargeting und sogenannte Dark Posts ganz spezielle Demografie-Segmente ansprechen.

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Neben dem sinnvollen Einsatz von Facebook-Anzeigen, ist es die Königsdisziplin beim Content Marketing auf Facebook, den Algorithmus "zu trainieren" – jene Instanz, die entscheidet, was die Facebook-Nutzer tatsächlich auf organischem, unbezahltem Wege sehen. Es gilt hier Inhalte zu schaffen, die für eine hohe Interaktion in Form von Likes, Shares und Kommentaren sorgen und so Facebook signalisieren, dass sie "wertvoll" sind.

Es gibt eine Reihe von Best Practices, die zeigen, dass es sehr viel Sinn macht, Facebook nicht nur als reinen Traffic-Bringer zu sehen, sondern als echte Marketing-Plattform zur Kundenbindung, Positionierung und Kundengewinnung. Und übrigens funktioniert das auch im B2B-Segment.

Fazit: Wer eine breite Zielgruppe erreichen möchte und Ziele wie Markenführung, Positionierung, Kundenbindung, Branding und Kundenakquisition verfolgt, sollte zuallererst Facebook als sozialen Kanal in Betracht ziehen.

 

LinkedIn/Xing: Business-Netzwerke für B2B-Content-Marketing

Die beiden Business-Netzwerke Xing und LinkedIn haben in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung hingelegt. Vom besseren Adressbuch haben sich zu echten Plattformen entwickelt, auf denen man Entscheider und Business People trifft, denen Facebook zu kindisch geworden ist und die den ernsthaften Austausch in einer Business-Umgebung suchen.

Business-Communities eignen sich hervorragend für passgenaues Targeting der Content-Marketing-Inhalte. iStock

Ähnlich wie bei Facebook – aber deutlich teurer – lassen sich Mitglieder gezielt nach ihren demografischen Profilen mit Paid Media (Sponsored Posts, Anzeigen) ansprechen.

Noch interessanter ist jedoch die Art und Weise der Positionierung und des Branding durch Fachbeiträge in Blogform und der Austausch in relevanten Gruppen. Auf LinkedIn liest man viele wertvolle Texte von internationalen Experten und Wirtschaftsführern. So bloggt inzwischen auch Daimler-Chef Zetsche auf LinkedIn.

Fazit: Wer eine Business_Zielgruppe erreichen und mit ihr in einen kommunikativen Austausch treten möchte, ist bei LinkedIn und auch Xing bestens aufgehoben.

 

Instagram: Foto-Netzwerk für Influencer und bildlastiges Marketing

Instagram ist neben WhatsApp eines der Kronjuwelen im Portfolio von Facebook. Die Nutzerzahlen des Bildernetzwerks wachsen rasant, sogenannte Influencer haben auf Instagram teils mehrere hunderttausend Follower und erreichen einen enormen Werbewert. Für Firmen kann sich sowohl die Zusammenarbeit mit solchen Influencern lohnen, als auch ein eigener Instagram-Kanal.

Allerdings sollte man wissen, dass organische Posts auf Instagram aktuell noch nicht die Möglichkeit bieten, Links zu setzen – das geht nur bei bezahlten Anzeigen. 

Auch ist es bei Instagram noch wichtiger, gute Bild-Inhalte zu haben oder erstellen zu können. Wie bei jedem sozialen Netzwerk kommt es eben sehr auf die Kanal-spezifischen Inhalte an, die sich dort mit dem Content messen müssen, den die Millionen von Instagram-Nutzer jeden Tag produzieren.

Fazit: Instagram ist der perfekte Kanal, um die eigene Marke zu positionieren, Branding zu betreiben und Kunden an sich zu binden. Der Start eines Instagram-Kanals sollte aber bestens bedacht sein und erfordert ein hohes visuelles Know-how. 

Lesen Sie im ersten Teil unserer Serie Plattformen für Ihre Content-Marketing-Strategie: Das Blog als wichtigste Plattform für das Content Marketing und im dritten Teil unsere Bewertung von YouTube, Snapchat, Pinterest und Twitter.

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