Soziale Netzwerke sind oft wichtige Kanäle fürs Content Marketing iStock/Rawpixel

3. Teil unserer Serie zu Content-Plattformen

Plattformen für Ihre Content-Marketing-Strategie: YouTube, Snapchat, Pinterest und Twitter

Die Wahl der richtigen Kanäle für digitales Content-Marketing ist nicht leicht. Gerade deshalb ist es so wichtig, sich nicht nur mit den Vor- und Nachteilen der einzelnen Plattformen zu beschäftigen, sondern vor allem damit, wo die eigene Zielgruppe unterwegs ist. In unserer dreiteiligen Serie betrachten wir deshalb alle wichtigen Kanäle und geben kurze Empfehlungen ab, wie diese für die Content-Marketing-Strategie von Unternehmen einsetzbar sind.

Im dritten Teil unserer Serie über Social-Media-Plattformen für das Content Marketing von Unternehmen lesen Sie alles über YouTube, Snapchat, Pinterest und Twitter. Hier finden Sie den ersten Teil über das Blog als Content Hub und hier unseren zweiten Teil über Facebook, LinkedIn, Xing und Instagram.

 

YouTube: Die zweitgrößte Suchmaschine der Welt 

YouTube ist eine eigene Welt, in der sich insbesondere Corporate-Inhalte schwer tun. Denn im Vergleich zu YouTubern wie LeFloid, Sami Slimani und Bibi tun sich Unternehmen einfach schwer. Dennoch kann ein YouTube-Kanal wichtige Vorteile für jedes Unternehmen bieten. Denn wussten Sie, dass YouTube die zweitgrößte Suchmaschine der Welt ist? Viele Nutzer suchen nach Anleitungen und Tutorials – was eine Riesenchance für jedes Unternehmen ist, sich aktuellen und potenziellen Kunden gegenüber als perfekten Ansprechpartner zu positionieren.

Auch hier gilt: Ein langer Atem ist wichtig, ebenso wie eine dauerhafte Content-Marketing-Strategie. Wer einen YouTube-Kanal als Content-Marketing-Plattform aufsetzt, folgt dabei oft der etablierten Hub-, Hero-, Hygiene-Strategie, die dafür sorgt, dass der Kanal langfristig wächst.

Fazit: YouTube ist und bleibt einer der wichtigsten Kanäle für Positionierung, Kundenbindung, Branding und Kundenakquisition – auch im B2B-Sektor. Da die Videoerstellung nach wie vor recht aufwendig ist, sollte auch hier das entsprechende Budget mit der nötigen Kreativität zusammengebracht werden.

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Pinterest: Der Hidden Champion der Sozialen Netzwerke

Sie wollen eher sachliche visuelle Inhalte transportieren? Pinterest könnte Ihnen helfen! iStock

Pinterest ist das wohl am meisten unterschätzte soziale Netzwerk der Welt. Während alles von Snapchat, Instagram und Facebook spricht, führt Pinterest ein Leben quasi außerhalb der Wahrnehmung der breiten Masse – aber das zu Unrecht. Das gerne als Hausfrauen-Netzwerk belächelte Pinterest bietet tatsächlich viele tolle Ansätze für eine erfolgreiche Content-Marketing-Strategie. Wie Instagram ist es sehr visuell, eignet sich aber anders als Instagram perfekt zur Darstellung von Info-Grafiken, Anleitungen – und Rezepten.

Für viele Webseiten mit entsprechendem Content hat Pinterest bereits Facebook als Traffic-Bringer abgelöst und setzt damit eine Benchmark bei den sozialen Netzwerken. Und einen weiteren Vorteil hat Pinterest gegenüber Facebook: Anders als bei Facebook verschwinden die Posts auf Pinterest nicht, sondern können immer wieder gefunden und geteilt werden – eine Vielzahl von Cases zeigt, wie gut das funktionieren kann.

Fazit: Pinterest ist der Hidden Champion der sozialen Netzwerke. Wenn ein Unternehmen eine passende Content-Marketing-Strategie und die entsprechenden Inhalte hat, kann man mit Pinterest wichtige Ziele erreichen. 

 

Snapchat: Content Marketing für die junge Zielgruppe

Seit dem Börsengang ist es etwas ruhiger um Snapchat geworden – das liegt vor allem daran, dass Facebook unter anderem mit seiner Tochter Instagram viele wichtige Snapchat-Funktionen erfolgreich kopiert hat. Dennoch ist es zu früh, Snapchat abzuschreiben. Insbesondere bei der jungen Zielgruppe, die sich angeblich von Facebook abgewendet hat, ist Snapchat nach wie vor erfolgreich. 

Inhalte für Snapchat zu erstellen, ist jedoch alles andere als einfach und erfordert einen extrem langen Atem und eine hohe Frequenz. Die kurzen Stories müssen immer wieder befüllt und nachgehalten werden - denn schnell sind sie wieder verschwunden.

Fazit: Snapchat lohnt sich für Unternehmen nur, wenn das Budget und die Expertise vorhanden sind – und die eigene Zielgruppe auf keinem anderen Weg besser erreicht werden kann.

Soziale Medien sind heute in aller Regel mobil – das muss man bei jeder Content-Marketing-Strategie beachten. iStock/Wachiwit

 

Twitter: Echtzeit- und Krisenkommunikation

Twitter ist das perfekte Echtzeitmedium für Adhoc-Meldungen, Konferenz-Berichterstattungen und zur Kommunikation mit Kunden. Trotzdem tut sich Twitter aktuell recht schwer, hat Probleme zu wachsen und führt insbesondere in Deutschland im Vergleich zu Facebook und Instagram ein Mauerblümchen-Dasein. Dennoch gehört ein Twitter-Kanal insbesondere in der Unternehmenskommunikation zum guten Ton. Cases wie zum Beispiel Telekomhilft und Allianzhilft zeigen auch, wie Twitter als Support-Instrument eingesetzt werden kann. Auch im Krisenfall ist Twitter das beste Instrument.

Fazit: Twitter sollte fast immer zum Portfolio einer guten Content-Marketing-Strategie gehören, auch wenn sein unmittelbarer Wert fürs digitale Marketing nicht auf den ersten Blick sicht- und messbar ist. Insbesondere in Krisen-Situationen spielt Twitter seine Stärke aus. 

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Zu jeder Content-Marketing-Strategie gehört eine Analyse 

Sie sehen, die Wahl der richtigen Kanäle für digitales Content-Marketing ist nicht leicht. Gerade deshalb ist es so wichtig, sich nicht nur mit den Vor- und Nachteilen der einzelnen Plattformen zu beschäftigen, sondern vor allem damit, wo die eigene Zielgruppe unterwegs ist. Ohne eine grundlegende Analyse einfach einen Kanal zu starten, ergibt nur wenig Sinn und kommt rausgeschmissenem Geld gleich.

Wer als Unternehmen Budget für einen Social Media Kanal einsetzt, sollte zuvor wissen, ob sich seine Zielgruppe überhaupt in ausreichender Zahl auf dieser Plattform bewegt – und mit welcher Form von Inhalten sie dort interagiert. Danach muss auf Basis dieser Daten eine Strategie entwickelt werden, deren Ziel je nach Fokus Markenführung, Positionierung, Kundenbindung, Branding und Kundenakquisition sein sollten.

Lesen Sie im ersten Teil unserer Serie Plattformen für Ihre Content-Marketing-Strategie: Das Blog als wichtigste Content-Marketing-Plattform für Ihre Unternehmen und im dritten Teil YouTube, Snapchat, Pinterest und Twitter.

Lesen Sie bei uns auch: Alles, was Sie über Content Marketing wissen müssen

 

 

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